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Externe Gestellung des Gefahrgutbeauftragten


Unternehmer und Inhaber von Betrieben, die an der Beförderung gefährlicher Güter beteiligt sind, haben mindestens einen Gefahrgutbeauftragten schriftlich bestellen.

Befreiungen gelten für Unternehmer und Inhaber eines Betriebes, 

 

  1. deren Tätigkeiten sich auf Beförderungen gefährlicher Güter beziehen, deren Freistellung von den Vorschriften des ADR/RID/ADN/International Maritime Dangerous Goods Code (IMDG-Code) geregelt ist oder sich auf Mengen je Beförderungseinheit erstrecken, die unterhalb der in Unterabschnitt 1.1.3.6 ADR festgelegten Mengen liegen, oder die ausschließlich Beförderungen nach Kapitel 3.4 und 3.5 ADR/RID/ADN/IMDG-Code durchführen,

  2. die in einem Kalenderjahr an der Beförderung von nicht mehr als 50 Tonnen netto gefährlicher Güter für den Eigenbedarf in Erfüllung betrieblicher Aufgaben beteiligt sind, wobei dies bei radioaktiven Stoffen nur bei der Beförderung der UN-Nummern 2908 bis 2911 gilt,

  3. denen ausschließlich Pflichten als Fahrzeugführer, Schiffsführer, Empfänger, Reisender,Hersteller und Rekonditionierer von Verpackungen oder als Stelle für Inspektionen und Prüfungen von Großpackmitteln (IBC) zugewiesen worden sind,

  4. die ausschließlich als Auftraggeber des Absenders an der Beförderung gefährlicher Güter von nicht mehr als 50 Tonnen netto pro Kalenderjahr beteiligt sind, ausgenommen radioaktive Stoffe der Klasse 7 und gefährliche Güter der Beförderungskategorie 0 nach Absatz 1.1.3.6.3 ADR oder

  5. die ausschließlich als Entlader an der Beförderung gefährlicher Güter von nicht mehr als 50 Tonnen netto pro Kalenderjahr beteiligt sind


Die Aufgaben des Gefahrgutbeauftragten sind in der Gefahrgutbeauftragtenverordnung (GbV) festgelegt. Diese umfassen neben der Beratung des Unternehmers in allen Fragen der Gefahrgutbeförderung insbesondere noch das Berichtswesen.

Durch die Anpassung der notwendigen Ausbildung an die EU-Vorgaben müssen alle Gefahrgutbeauftragte seit 2004 widerkehrend alle 5 Jahre eine schriftliche Prüfung bei der IHK ablegen. Für viele ein Grund über einen externen Gefahrgutbeauftragten nachzudenken.

Unsere Leistungen


Gerne stellen wir für Ihr Unternehmen den externen Gefahrgutbeauftragten. Derzeit liegen Qualifikationen für die Verkehrsträger Strasse und Schiene vor. Sollten Sie auch andere Verkehrsträger benutzen, nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf. Im Rahmen der externen Gestellung des Gefahrgutbeauftragten sind wir bemüht den Unternehmer weitestgehend zu unterstützen. Deshalb führen wir über den gesetzlichen Aufgabenrahmen hinaus auch die Schulung der beauftragten Personen gemäß Abschnitt 1.3 der Anlage A zum ADR durch. Mehr als 10 Verantwortliche finden sich in der GGVSE, die am Gefahrgutversand beteiligt sind.

Der Verband der europäischen chemischen Industrie (CEFIC) hat in Zusammenarbeit mit anderen Verbänden das sogenannte "Sicherheits- und Qualitäts-Beurteilungssystem für den Strassentransport - SQAS" entwickelt. Dieses System versetzt die Chemieunternehmen in die Lage, die Qualitäts- und Sicherheitsmanagementsysteme ihrer LIeferanten einheitlich anhand eines über 100 Fragen umfassenden Kataloges zu beurteilen. Gemäß den Prüfungsrichtlinien für die Prüfer gilt: "Nur was man sieht, kann man glauben".

Dies bedeutet im Vorfeld einer geplanten Zertifizierung im Normalfall

  • die Festlegung von Verantwortlichkeiten,

  • teilweise die Bestellung von notwendigen Beauftragten, s.o.,

  • die Erstellung einer entsprechend qualifizierten Dokumentation,

  • die Schulung der Mitarbeiter und Vorbereitung des Audits

Gerne unterstützen wir Ihr Unternehmen, wenn ein entsprechendes System eingeführt werden soll.

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